Die größte erwähnenswerte Gefahr bei einem Nagellack besteht eindeutig in seiner Zusammensetzung, die insbesondere für Kinder gefährlich wird! Deshalb oberstes Gebot: Sämtliche Nagellacke so aufbewahren, dass sie außerhalb der Reichweite von Kindern liegen! Aceton, Alkohol oder Ethylacetat und Lösungsmittel sorgen unter Umständen nicht nur für Bauchweh, sondern auch für Übelkeit bis hin zum Erbrechen.



Nehmen Kinder aus Unwissenheit eine größere Menge dieser Inhaltsstoffe ein, besteht zwar kaum Vergiftungsgefahr, aber das Brennen der Mundschleimhaut und die eben erwähnten Nebenwirkungen sind auch nicht zu verachten.

Haltbarkeit und Lagerung von Nagellack

Weiterhin gilt es auch beim Nagellack, die Haltbarkeit zu beachten. Unbeachtet stehen die kleinen, farbigen Fläschchen oft jahrelang im Kosmetikschrank. Er trocknet aber innert dieser Zeit nicht nur aus, sondern einen alten Nagellack aufzutragen, ist aufgrund seiner Zusammensetzung nicht gerade gesundheitsfördernd. Mittlerweile sind die Hersteller zum Aufdruck des Mindesthaltbarkeitsdatums verpflichtet. Bedenkt man, dass man sehr gute Lacke auch schon ab zwei Euro kaufen kann, sollte das im Verhältnis zur eigenen Gesundheit gesetzt werden. Lieber kauft man sich einen neuen Nagellack, bevor man etwas riskiert.



Kosmetika sollten kühl und trocken gelagert werden; daher ist die herkömmliche Aufbewahrung im Badezimmer – feucht und warm – ungeeignet. Angebrochene Lacke sollten schnellstmöglich verbraucht werden; sind sie zu alt, sollte man es übers Herz bringen, sie zu entsorgen.

optische Risiken ungepflegter Hände und Fingernägel

Neben diesen Warnhinweisen gibt es noch allgemeine Risiken und Gefahren beim Nagellack und bei den Nägeln: Bedenkt man, dass es zum guten Ton gehört, sich die Hände zur Begrüßung zu schütteln, wird schnell sichtbar, wie wichtig gepflegte Hände und Nägel sind. Schwarze Ränder unter den Nägeln, brüchige Nägel oder abgeplatzter Nagellack – wirkt das gepflegt und angenehm?

Wer beruflich oder persönlich bedingt kurze Fingernägel bevorzugt, sollte darauf achten, dass sie nicht zu kurz werden. Sie sollten nicht hinter der Fingerkuppe, sondern mit ihr abschließen. Mit einer Nagelpolierfeile kann man anschließend die Konturen in Form halten. Dass man nur eine Feil-Richtung einhält, ist wichtig, weil die Nägel andernfalls brüchig werden. Von Nagelclippern sollte man Abstand nehmen. Sie sorgen für Verdickungen, Ausfransen oder Riffelungen. Eine Nagel- und Handcreme schützt vor unschönen Austrocknungserscheinungen. Um poröse oder brüchige Nägel zu vermeiden, sollte man den Nägeln hin und wieder eine Lackpause gönnen.