French-Manicure gehört zum absoluten Dauerbrenner unter den Methoden für das Nageldesign! Wie man im Artikel zur Farbwahl beim Nagellack nachlesen kann, passt das French-Manicure wirklich immer – sie machen einen beeindruckend gepflegten Eindruck! Und die Hände einer Frau sind schließlich wie eine Visitenkarte. Nicht nur künstliche Nägel können durch das French-Manicure veredelt werden, sondern selbstverständlich auch Naturnägel.

Wann das French-Manicure entstanden ist, ist unklar. Allerdings ist Frankreich das Entstehungsland. Aus der schillernden Modewelt von Paris wurde das Design hinausgetragen in aller Welt. Weil das French-Manicure so natürlich aussieht, ist es unglaublich beliebt. Der wohl wichtigste Schritt bei der French-Manicure ist die Vorbereitung:

  1. Der Nagelhaut muss zunächst eine Runde Feuchtigkeit spendiert werden. Ist die Nagelhaut zu trocken, kann das durch Risse schmerzhaft und unschön enden. Anschließend wird die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen leicht zurückgeschoben. Die Fingernägel werden nun noch so gefeilt, wie man sie gerne in Form haben möchte. In der Regel sind die Naturnägel viel zu rau für die Anwendung von French-Manicure. Eine Polierfeile schafft gekonnt Abhilfe: Im ersten Schritt einer passenden Drei-Phasen-Polierfeile werden Unebenheiten ausgeglichen. Anschließend werden die entstandenen Staubpartikel entfernt, um den Nagel im dritten Schritt blank zu polieren.
  2. Nun wird ein Unterlack aufgetragen. Dieser Schritt muss sein, um vor Vergilbung oder Verfärbung zu schützen. Außerdem stärkt Unterlack die Nägel und schützt sie.
  3. In nahezu jedem Drogeriemarkt kann man sich nun das Weiß für die Fingerspitzen kaufen. French-Manicure gibt es entweder im praktischen Set oder als einzelne Komponenten zu kaufen. Die Nagelspitzen werden mit einem weißen Pinselstrich bemalt. Achtung: Ewiges „Herumpinseln“ sorgt nicht für ein perfektes Ergebnis. Lieber von der Außenseite vom Nagel in einem Strich das Weiß auftragen. So wird die Schicht nicht unnatürlich dick. Wer den Pinselstrich wirklich perfektionieren möchte, verwendet vorgefertigte Schablonen, die es im Drogeriemarkt zu kaufen gibt. Wichtig: Die Schablonen dürfen wirklich erst dann wieder abgenommen werden, wenn der aufgetragene Lack richtig getrocknet ist!
  4. Nachdem dies alles geschehen ist, wird in einem letzten Schritt der komplette Nagel, also inklusive der geweißten Spitzen, mit dem dritten Lack überstrichen, der entweder in rosé, transparent oder in creme zu kaufen ist. Ist die erste Schicht getrocknet, wird dieser Überstrich nochmals nötig.
  5. Für das endgültige Finish verwendet man einen Glanzlack oder einen Top-Coat, um perfekten Glanz und Schutz zu erzielen. Wahlweise kann man noch Nagelschmuck verwenden.